Die Anleitung
Alles, was die App kann, in der Reihenfolge, in der es dir wahrscheinlich begegnet. Sie beschreibt die App, wie sie heute ist: wo etwas bewusst fehlt, steht das da, statt dich danach suchen zu lassen.
Vaults: wo deine Notizen liegen
Ein Vault ist ein Ordner in deiner eigenen Ablage: Google Drive,
OneDrive oder ein Ordner in einem Teams-Kanal auf einem Geschäftskonto. Pergalino liest
und schreibt die Dateien darin und bewahrt sonst nirgends etwas Eigenes auf. Lösch die
App aus deinem Leben, und der Ordner ist genau das, was er war:
.md-Dateien, Bilder, PDFs.
Einen hinzufügen in Einstellungen → Vaults, oder aus der Seitenleiste, wenn keiner offen ist. Google Drive öffnet Googles eigene Auswahl; OneDrive öffnet einen Ordnerbrowser. Es können mehrere Vaults gleichzeitig offen sein, aus beiden Diensten, und sie erscheinen als getrennte Bäume in einer Seitenleiste mit einem Suchfeld über alle.
Jeder Vault behält seine eigenen Einstellungen in einem versteckten
.drivenote-Ordner darin: das Property-Vokabular, Dateifarben, Favoriten
und welche Dateien offen waren. Das macht einen Vault zwischen Geräten portabel, und
deshalb wird nichts über den einen Vault in einen anderen geschrieben. Einstellungen
→ Vaults enthält ausserdem Neu einlesen (den Ordner von vorn
lesen), Zugriff prüfen (was die App tatsächlich sehen darf) und
Aus der Seitenleiste entfernen, was das Anzeigen eines Ordners beendet
und in deiner Ablage nichts anfasst.
Das Fenster
Zwei Seitenleisten um die Notizen herum. Jede hält Panels, die sich zwischen ihnen verschieben lassen, und jedes Panel ist ein Tab: Dateien, Zuletzt, Suche, Favoriten, Alle Properties, Tags, Aufgaben, Historie und Graph. Die Anordnung wird pro Gerät gemerkt. Die Properties einer Notiz und ihre Verbindungen sind keine Panels: sie klappen über und unter dem Text auf, dort, wo die Notiz ist.
- Tabs und Bereiche. Jede offene Datei ist ein Tab; zieh einen an den Rand des Editors, um zu teilen, und ein geteilter Bereich kann eigene Tabs haben. Ein Tab lässt sich über sein Rechtsklickmenü oder mit einem Doppelklick anheften, und ein angehefteter Tab überlebt jedes Schliessen, das ihn nicht namentlich meint.
- Nur die letzten paar Dateien bleiben offen. Zehn als Vorgabe, einstellbar unter Einstellungen → Layout. Nichts Ungespeichertes, Angeheftetes oder Sichtbares wird je wegen des Limits geschlossen, und das Panel „Zuletzt“ ist der Weg zurück zu allem, was es doch wurde.
- Zurück und vorwärts gehen den Weg ab, den du genommen hast —
die beiden Pfeile in der Kopfzeile,
Mod+[undMod+], oder die untere Leiste auf dem Handy. „Zuletzt“ beantwortet die andere Frage: was war in letzter Zeit offen.
Schreiben
Notizen sind Markdown. Der Editor hat zwei Modi, umschaltbar in der Leiste der Notiz: Live-Vorschau, wo Überschriften, Fettes, Links, Tabellen, Callouts und Aufgabenzeilen beim Tippen dargestellt werden und die Syntax sich auf den Zeilen versteckt, auf denen du nicht bist; und Markdown, also die Datei genau so, wie sie auf der Ablage liegt, mit Zeilennummern. In keinem der beiden wird etwas erfunden: was du schreibst, ist das, was in der Datei steht.
- Die Formatleiste schwebt über einer Auswahl und dockt auf dem Handy über der Tastatur an: fett, kursiv, Überschriften, Listen, Zitate, Code, Markierung, Aufgaben und die Kamera.
- Links werden in einem Dialog geschrieben, mit
Mod+Koder dem ↗-Knopf der Leiste, vorbelegt mit dem, worin der Cursor steht. Ein Klick auf einen Link öffnet ihn; in der Markdown-Ansicht braucht dasStrg/Cmd, denn dort ist der Text Quelltext, den du zum Bearbeiten geöffnet hast. - Tabellen, Callouts und Code-Blöcke werden in der Live-Vorschau
dargestellt, Code mit dem Highlighting seiner eigenen Sprache.
==Markierung==geht auch, was weder CommonMark noch GitHub-Markdown ist, aber das, was andere Notiz-Apps schreiben. - Einfügen aus einer Webseite behält die Formatierung, umgewandelt in
Markdown.
Mod+Shift+Vfügt reinen Text ein, und Einstellungen → Editor vertauscht, welches von beiden die Vorgabe ist. - Eine Notiz lässt sich gegen Tippen sperren, mit
readonly: truein ihren Properties. Speichern und der Property-Block bleiben offen, damit du sie immer wieder entsperren kannst: ein Schloss, dessen Schlüssel nicht funktioniert, ist eine Falle und kein Schloss.
Links, Tags und Embeds
[[Wikilinks]]vervollständigen sich beim Tippen, über Notizen und Dateien: eine verlinkte Tabelle oder ein PDF öffnet wie eine Notiz. Ein Link auf etwas, das es noch nicht gibt, ist markiert, und das Verbindungs-Panel bietet an, es anzulegen.- Backlinks und Beinahe-Treffer. Unter jeder Notiz: was hierher verlinkt, und darunter die Links, die du fast gemacht hättest — Links ins Leere, unverlinkte Erwähnungen mitsamt ihrem Satz, und Notizen, die der Graph in die Nähe stellt.
#tagssind Chips im Text und im Property-Block. Ein getipptes#vervollständigt aus den Tags, die der Vault schon benutzt, und genau so hören#Energieund#energieauf, zwei Tags zu werden. Ein Klick darauf sucht danach. Das Tags-Panel listet sie alle mit Anzahl, verschachtelte Tags eingeschlossen.- Embeds.
![[Notiz]]stellt diese Notiz in dieser dar;![[Tabelle]]stellt eine Google-Datei in einem eigenen Rahmen dar; ein PDF wird als Seite gezeichnet. Schreib!-[[Notiz]], und die Karte startet zugeklappt — der Zustand steht im Text und reist mit der Notiz mit. Die Checkboxen einer Karte lassen sich abhaken, und Bearbeiten auf der Karte gibt dir den echten Editor, ohne die Seite zu verlassen.
Dateien, Ordner und Anhänge
- Der Baum ist der Ordner. Rechtsklick auf eine Zeile (auf dem Handy
langes Drücken, oder der
⋯-Knopf darauf) für Neue Notiz, Neuer Ordner, Neues Board, Neue Checkliste, Dokument scannen, Umbenennen, In Ordner verschieben, Farbe und In den Papierkorb. Das Dreieck links an einem Ordner öffnet und schliesst ihn. - Ordnernotizen. Eine Notiz, die heisst wie ihr Ordner —
Haus/Haus.md— ist die eigene Seite dieses Ordners: ein Klick auf den Ordner öffnet sie, und ein Punkt im Baum sagt, dass es sie gibt. Dafür wird nichts gespeichert; der Name ist der ganze Mechanismus, also sehen Obsidian und Drive dasselbe. - Farben. Färb eine Zeile aus ihrem Menü, oder schreib Regeln unter Einstellungen → Dateien: nach Name, nach Pfad oder nach Dateityp, die erste passende gewinnt. Die Regeln liegen im Vault und folgen den Notizen also auf deine anderen Geräte.
- Anhänge. Zieh oder füge eine Datei in eine Notiz, oder nimm
/attach. Sie wird in den Vault hochgeladen — standardmässig nach_attachmentsneben der Notiz, pro Vault einstellbar — und der Link wird für dich geschrieben. Bilder und PDFs erscheinen an Ort und Stelle. - Verschieben und Wegwerfen nehmen die Anhänge mit. „In Ordner verschieben“ bietet an, die eigenen Dateien der Notiz mitzunehmen, und korrigiert die Links so oder so; der Papierkorb bietet dasselbe an. Eine Datei, auf die zwei Notizen zeigen, gehört keiner von beiden und bleibt deshalb liegen.
- Bilder zu einem PDF zusammenfügen. Wähl mehrere Bilder im Baum aus, Rechtsklick, und sie werden ein PDF in der Reihenfolge, die du festlegst. Die Originale bleiben, wo sie sind.
Papier scannen
/scan in einer Notiz, die Kamera auf der Formatleiste des Handys, oder
Dokument scannen auf einem Ordner. Die Kamera findet die Seite,
umrandet sie und drückt selbst ab, sobald der Umriss stillhält; die Ecken lassen sich
ziehen, wenn sie danebenlag. Mehrere Seiten werden ein PDF oder ein
Bild pro Seite — beides wird auf dem Prüfbildschirm angeboten, und dort lassen
sich die Seiten auch umsortieren.
Der Name kommt vom Papier: die erste Seite wird von Drives eigener Texterkennung gelesen, und die Datei heisst nach der Zeile, die wie ein Titel klingt, ersatzweise nach dem Datum. Was ein Scan in die Notiz schreibt, ist ein Embed, sodass die Seite erscheint statt des Dateinamens.
Gmail: Mails als Notizen
Ein Gmail-Label kann ein Weg in den Vault sein. Gib einer
Konversation das Label Pergalino, und sie wird zur Notiz im
Eingangsordner des Vaults; legst du die Notiz ab, folgt das Label. Der Abgleich ist
aus, bis du ihn einschaltest, gehört zu einem Vault und löscht, sendet oder
archiviert in Gmail nie etwas.
Einschalten: Einstellungen → Gmail, den Vault wählen,
einschalten. Beim ersten Mal bittet die App dich, den Zugriff auf Gmail zu erlauben;
Google zeigt seinen Bildschirm einmal, und sobald du zurück bist, beginnt der Abgleich.
Das beobachtete Label heisst Pergalino, ausser du wählst dort einen
anderen Namen.
- Eine Konversation mit dem Label
Pergalinoerscheint im Eingangsordner, dem, den Einstellungen → Dateien den Ordner für neue Notizen nennt. Eine mitPergalino/Bereiche/Küchelandet direkt inBereiche/Küche, und fehlt der Ordner, wird er angelegt. Die Notiz enthält Betreff, Absender, jede Nachricht als Abschnitt und einen Link zurück zur Konversation in Gmail; Anhänge werden im Anhangordner gespeichert und verlinkt. - Notiz verschieben heisst Label verschieben: Zieh sie nach
Bereiche/Küche, und die Konversation trägt in GmailPergalino/Bereiche/Küche; die übergeordneten Labels werden angelegt, damit Gmail sie verschachtelt zeigt. Zurück in den Eingang, und es ist wieder schlichtPergalino. Wo verschoben wird, spielt keine Rolle: in der App, auf einem anderen Gerät oder direkt in Drive. Wurde die Konversation in der Zwischenzeit auch in Gmail umgelabelt, gewinnt Gmail. - Antworten kommen ans Ende der Notiz, jede einmal, unter das, was du selbst hineingeschrieben hast. Den zitierten Verlauf, den jede Antwort mitschleppt, lässt die App weg; die früheren Nachrichten stehen ja schon da.
- Notiz in den Papierkorb nimmt die Pergalino-Labels von der Konversation und lässt die Mail in Ruhe. Label in Gmail entfernen beendet den Abgleich für diese Konversation und lässt die Notiz in Ruhe.
- Label umbenennen in den Einstellungen benennt es samt allen Labels darunter auch in Gmail um, so behält jede Konversation ihren Ordner.
- Wie oft steht unter Einstellungen → Gmail → Abgleich-Intervall: jede Minute, alle 5 oder 15 Minuten, jede Stunde oder nur auf «Jetzt abgleichen». Jeder Durchlauf erscheint unter Einstellungen → Aktivität, und die, die etwas geändert haben, sagen was.
Properties
Der Block über jeder Notiz ist ihr Frontmatter, gezeigt als Zeilen statt als YAML. Drive liefert erstellt und geändert; alles andere gehört dir.
- Der Vault hat ein Vokabular. Namen werden einmal unter Einstellungen
→ Properties festgelegt, und eine Notiz wählt daraus. Das ist es, was verhindert,
dass eine Notiz
duesagt, die nächsteFälligkeitsdatumund eine drittedeadline, ohne dass es jemandem auffällt. Es wird angeboten, nie erzwungen: eine Notiz, die schon einen nicht festgelegten Namen trägt, behält ihn. - Sieben Arten, jede gewählt, weil sie ein anderes Bedienelement ist
und nicht eine andere Prüfregel: Text, Zahl, Checkbox, Auswahl, Mehrfachauswahl und
zwei, die ihre Optionen aus einem Ordner nehmen — eine Notiz aus
Personen, oder mehrere. Ein ordnerbasierter Wert wird als[[Link]]geschrieben und taucht damit in Backlinks und im Graph auf. - Zwei Properties kommen von der App und werden in jedem Vault
angeboten:
view, das die Notiz als Board oder Checkliste zeichnet, undreadonly, das ihren Text sperrt. Sie sind in der Auswahl mit App gekennzeichnet, und in dem Moment, in dem dein Vault eine davon selbst festlegt, gehört sie dir. - Alle Properties in der Seitenleiste listet jeden Namen, den der Vault tatsächlich benutzt, mit Anzahl, und bietet an, die aufzunehmen, die niemand festgelegt hat.
Aufgaben
Eine Aufgabe ist eine Zeile: - [ ] Hans anrufen. Pergalino zeichnet sie als
Karte und lässt dich den Rest durch Antippen hinzufügen, aber geschrieben wird derselbe
reine Text, den das Tasks-Plugin von Obsidian liest — eine Fälligkeit ist
📅 2026-05-15, eine Priorität ist ein Pfeil, und sonst wird nirgends
etwas gespeichert.
- Auf einer Aufgabenzeile wählt
@ein Datum,!eine Priorität und%einen Status;/due,/priorityund/statustun dasselbe von überall. Das Datumsfeld versteht heute, freitag, in 3 Tagen, 3d, +2w, nächste Woche, Monatsende, 15.9 und eine blosse 25 als Tag dieses Monats. - Enter führt die Liste fort mit einer frischen Checkbox, egal welchen
Status die Zeile darüber hat, und eine neue Aufgabe landet hinter allem, was unter der
aktuellen hängt.
Shift+Enterschreibt eine Beschreibungszeile: die eingerückten Zeilen unter einer Aufgabe sind ihr eigener Text, was Markdown damit ohnehin schon meint. - Status sind die vier, die der Dialekt hat: offen, erledigt,
[/]in Arbeit und[-]abgebrochen. Eine Box abzuhaken stempelt das Erledigungsdatum genauso hinein wie die Auswahl. - Das Aufgaben-Panel sammelt jede Aufgabe in jedem offenen Vault, gruppiert nach Fälligkeit, Priorität, Notiz, Abschnitt, Tag oder Status, mit einem Filterfeld, das die Beschreibung und den Text darunter durchsucht. Eine Zeile öffnet die Notiz an ihrer Stelle; abgehakt wird in der Notiz, wo Speichern und Zusammenführen leben.
- Erledigte Aufgaben ausblenden im eigenen Menü der Notiz klappt die fertigen aus der Ansicht, ohne die Datei anzufassen.
Boards
Ein Board ist eine Notiz mit view: kanban in ihren Properties, dazu
group: und filter:. Es zeichnet andere Notizen als Karten in
Spalten. Nimm die Schlüssel raus, und es ist wieder eine Notiz.
- Spalten sind die festgelegten Optionen einer Property — das
Vokabular, nicht die zufällig vorhandenen Werte — mit einer Spalte für Notizen
ohne Wert und einer für Werte, die niemand festgelegt hat.
group: foldergruppiert stattdessen nach dem Ordner, in dem jede Notiz liegt, und dort verschiebt ein Ablegen die Datei. - Der Filter ist die Suchsprache, dieselbe, die das Suchfeld spricht. Aus dem Rechtsklickmenü eines Ordners erstellt, startet ein Board auf diesen Ordner gefiltert.
- Karten können Properties und eine Vorschau tragen —
cardProperties: [due, owner]undcardPreview: none|small|medium|large. Karten stehen in Namensreihenfolge; ein Board ist eine Sicht auf Notizen, die zu jemand anderes Ablage gehören, also gibt es keine Handsortierung zu speichern. - Ein Ablegen schreibt die Notiz der Karte selbst. Es liest die Notiz vorher neu, weigert sich bei einer mit offenen ungespeicherten Änderungen und indexiert danach neu.
Checklisten und Einkaufslisten
view: checklist zeichnet dieselben - [ ]-Zeilen als dichte
Liste statt als Aufgabenkarten: keine Fälligkeiten, keine Prioritätsknöpfe, gekaufte
Einträge blass und durchgestrichen. Neue Checkliste auf einem Ordner
schreibt sie für dich.
- Beim Tippen eines Eintrags werden die vorgeschlagen, die du schon benutzt hast, die häufigsten zuerst, ohne das, was schon auf der Liste steht. Das Vokabular liegt im Vault und nicht in der Notiz, also startet die Liste nächste Woche mit allem, und die von letzter Woche kann weg.
- Sie füllt sich selbst. Eine Liste zu speichern nimmt ihre Einträge
auf; einen abzuhaken zählt ihn, und das ordnet die Vorschläge. Zwei Schreibweisen
derselben Sache werden zusammengefasst, eine vorangestellte Menge eingeschlossen:
2 MilchundMilchsind ein Eintrag. - Einstellungen → Checklisten zeigt das ganze Vokabular pro Vault mit seinen Zählern und entfernt einen Eintrag, der nicht mehr vorgeschlagen werden soll. Hinzufügen geht dort nicht: ein Eintrag verdient sich seinen Platz, indem er auf eine Liste geschrieben wird.
- Eine zweite Liste hat ihre eigenen Wörter. Schreib
list: packingneben die View, und diese Notiz schöpft aus einem eigenen Vokabular, sodass ein Reisepass nie im Supermarkt vorgeschlagen wird. - Checklisteneinträge bleiben aus dem Aufgaben-Panel heraus. „Milch“ ist keine offene Aufgabe in dem Sinn, nach dem dieses Panel fragt.
Sachen finden
- Die Suche erfasst Titel, Pfad, Inhalt und Tags jeder Notiz in jedem offenen Vault, und das letzte getippte Wort trifft als Präfix. Ein Klick auf ein Ergebnis springt zur Zeile und lässt sie aufblitzen.
- Die Abfragesprache:
"eine exakte Wendung",tag:home(verschachtelte Tags eingeschlossen),path:Projekte/,property:statusfür die Notizen, die eine überhaupt haben,property:status=draftfür einen Wert,prop:als Kurzform und-ausschluss, um Treffer wegzulassen. - Die Befehlspalette ist
Mod+Shift+P— oder auf dem Handy ein Ziehen von oben nach unten. Alles, was die App kann, steht darin, mit seinem Kürzel daneben.Mod+Pist die kürzere Frage: eine Datei nach Namen öffnen. - Der Graph zeichnet den ganzen Vault, in einem Seitenpanel oder quer durch die Mitte. Er kommt zur Ruhe und hört dann auf, sodass ein offen gelassener Graph kein Handy warm hält.
- Favoriten sind mit einem Stern versehene Dateien, im Vault aufbewahrt, also folgen sie dir zwischen Geräten.
Speichern, Sync und Historie
- Gespeichert wird mit
Mod+S, oder automatisch kurz nachdem du aufhörst zu tippen, wenn du Autospeichern unter Einstellungen → Editor einschaltest. Ein Tab mit ungespeicherter Arbeit zeigt einen Punkt und lässt sich nicht aus Versehen schliessen. - Änderungen von deinen anderen Geräten kommen von selbst an. Eine unveränderte Notiz lädt neu; eine, die du gerade bearbeitest, wird zusammengeführt, und nur eine echte Überschneidung hält an und fragt — Beide ansehen, Meine behalten oder Die andere nehmen. Nichts überschreibt von selbst einen Entwurf.
- Die Versionshistorie in der rechten Seitenleiste listet die Versionen der Datei aus deiner Ablage, zeigt einen Vergleich und stellt eine wieder her. Das ist die Historie des Anbieters, keine Kopie, die diese App führt.
- Offline bleibt ein einmal gelesener Vault lesbar und durchsuchbar, und die App selbst startet aus ihrem Cache. Schreibvorgänge warten aufs Netz.
- Was die App gerade tut, steht in der Statusleiste, und auf dem Handy in der Leiste der Notiz, solange es dauert. Einstellungen → Aktivität listet alles, was gerade läuft, was seit dem Öffnen des Tabs gelaufen ist, und jeden Lauf, der etwas geändert hat oder fehlgeschlagen ist.
Auf dem Handy
Leg die Seite auf den Startbildschirm, und sie verhält sich wie eine App: sie startet aus ihrem eigenen Cache, hat ihren eigenen Speicher und keine Browserleiste. Das Layout richtet sich nach dem Bildschirm und nicht nach der Fensterbreite, und Einstellungen → Layout kann es überstimmen.
- Mit einer offenen Notiz gibt es an jedem Ende eine schwebende Leiste statt Kopfzeile, Notizleiste und Statusleiste. Beide treten beim Nachuntenscrollen zur Seite und kommen bei jeder Aufwärtsbewegung zurück — und sie bleiben stehen, solange die App arbeitet, sodass das lange Einlesen eines Vaults nie unsichtbar ist.
- Die Seitenpanels sind Schubladen über der Notiz; die beiden Knöpfe in der Notizleiste öffnen sie. Ein Dokument zur Zeit, also gibt es keine Tableiste: die Zahl in der unteren Leiste öffnet die Liste dessen, was offen ist, mit den Markierungen für Ungespeichertes.
- Langes Drücken ist der Rechtsklick, und jede Zeile trägt zusätzlich einen
⋯-Knopf. Menüs öffnen sich als Blatt vom unteren Bildschirmrand.
Einstellungen
Zwei Geltungsbereiche, und der Unterschied ist Absicht. Geräteeinstellungen — Thema, Schriftgrösse, Zeilenbreite, Ansichtsmodus, Autospeichern, Abfrageintervall, Tastenbelegung — betreffen den Bildschirm, an dem du sitzt, und jedes Gerät hat seine eigenen. Vault-Einstellungen — das Property-Vokabular, Dateifarben, Anhangordner, Favoriten, Checklistenwörter — betreffen die Notizen und reisen deshalb mit ihnen.
- Darstellung — Thema, Schriftgrösse im Editor, Zeilenbreite.
- Editor — Ansichtsmodus, Autospeichern und seine Verzögerung, Einfügeformat.
- Vaults — hinzufügen, neu einlesen, Zugriff prüfen, entfernen.
- Properties — das Vokabular des Vaults und seine Typen.
- Dateien — Sortierung, Farbregeln, Anhangordner, wo eine neue Notiz landet.
- Gmail: ob ein Gmail-Label diesen Vault füllt, welches, und wie oft.
- Checklisten — die Wörter, die jede Liste vorschlägt.
- Sync — wie oft nach Änderungen gefragt wird, und welches Konto angemeldet ist.
- Layout — welche Form gezeichnet wird, wie viele Dateien offen bleiben, ob die Blöcke über und unter einer Notiz zugeklappt starten.
- Tastenkürzel — jede Belegung und die, die du geändert hast.
- Speicher — was in diesem Browser liegt, mit dem Weg, jedes davon zu leeren.
- Aktivität — was läuft und was gelaufen ist.
- Über — die Version, die Desktop-Downloads und ein Neuladen, das jeden Cache leert.
Tastenkürzel
Mod ist Cmd auf einem Mac und Strg sonst. Jedes
davon lässt sich unter Einstellungen → Tastenkürzel ändern, und die Befehlspalette
zeigt die aktuelle Belegung neben jedem Befehl.
Mod+Shift+P— BefehlspaletteMod+P— eine Datei nach Namen öffnenMod+Shift+F— alle Notizen durchsuchenMod+,— EinstellungenMod+S— speichernMod+[undMod+]— zurück und vorwärtsMod+BundMod+Alt+B— die linke und die rechte SeitenleisteMod+G— der GraphMod+1,Mod+2— Überschrift 1, Überschrift 2- Im Editor:
Mod+B,Mod+I,Mod+E— fett, kursiv, Code Mod+Kim Editor — einen Link schreibenMod+Shift+V— andersherum einfügen[[,#,/— Link, Tag, Befehl vervollständigen@,!,%auf einer Aufgabenzeile — Fälligkeit, Priorität, StatusEsc— schliesst, was über der Notiz offen ist
Grenzen, die man kennen sollte
- Early Access ist nur auf Einladung, und Googles Zustimmungsbildschirm steht auf Testing, solange die App den vollen Drive-Zugriff verlangt. Das heisst, alle bestätigen etwa einmal pro Woche neu, mit einem Tippen, und jede Nutzerin muss von Hand aufgenommen werden.
- Google-Dateien gehören Google. Ein Doc oder ein Sheet wird aus Drive eingerahmt und dort bearbeitet; nichts wird umgewandelt. Die Desktop-App ist die Ausnahme, dort ist der Rahmen direkt bearbeitbar.
- Die Desktop-Apps sind macOS auf Apple Silicon und 64-Bit-Windows. Kein Intel-Mac-Build, kein Linux-Build, und ein iPad meldet sich als Mac und kann nichts davon ausführen — dort legst du die Seite auf den Startbildschirm.
- Ein Vault wird einmal gelesen, bevor die Suche vollständig ist. Bei ein paar tausend Notizen dauert das beim ersten Mal eine Weile; die App sagt, wie weit sie ist, und die Suche sagt es auch, statt zu behaupten, es gäbe nichts zu finden.
- Der Gmail-Abgleich läuft, solange die App offen ist. Kein Server liest im Hintergrund deine Mails, also wird ein Label, das du setzt, während alle Geräte zu sind, beim nächsten Öffnen von Pergalino auf irgendeinem davon übernommen.
Wenn etwas hier nicht zu dem passt, was du siehst, hat die App recht und diese Seite hinkt hinterher: sag Bescheid, dann wird es korrigiert.